E. Lebenslauf

Personaldaten: Geb. am 15.11.1920 in Fulda als fünftes Kind des Fabrikbesitzers Ing. Ludwig Bellinger und seiner Ehefrau Klara, geb. Heßberger aus Berlin. Verheiratet mit Dr. Christine Bellinger, geb. Rülle. Zwei Kinder: Angelika Bellinger, Rechtsanwältin, Notarin, Richterin am Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin, und Dr. Bernhard Bellinger, Rechtsanwalt, Steuerberater und vereidigter Buchprüfer in Düsseldorf.

Ausbildung: 3 Jahre Volksschule in Fulda, 8 Jahre staatliches Gymnasium zu Fulda, Abitur 1938, WS 1943/44 Studium der Rechtswissenschaften, 4 Jahre Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1949 kaufmännische Diplomprüfung, 1950 Promotion zum Dr. rer. pol., 1959 Habilitation für Betriebswirtschftslehre

Berufstätigkeit: 7 Jahre gesetzliche Dienstpflicht im Arbeits-, Wehr- und Kriegsdienst mit 2 1/2 Jahren unmittelbarem Fronteinsatz bei der kämpfenden Truppe, 1944 Ernennung zum Hauptmann der Reserve, 8 Jahre kaufmännische Berufstätigkeit, 4 1/2 Jahre wiss. Assistent, 30 Jahre Hochschullehrer, davon 26 1/2 Jahre ord. Professor der Betriebswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. Danach 12 1/2 Jahre Tätigkeit als Steuerberater und Sachverständiger für betriebswirtschaftliche Fragen in Berlin.

Auszeichnungen: 7 Orden und Ehrenzeichen im Zweiten Weltkrieg, 1966 Fackelzug von Studenten der Freien Universität Berlin, 1985 Verleihung des Dr.-Kausch-Preises in Zürich/Schweiz, 1987 Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, 2004 Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der ERNST-REUTER-GESELLSCHAFT der Freunde, Förderer & Ehemaligen DER FREIEN UNIVERSITÄT BERLIN e.V..

Öffentliche Funktionen und Ehrenämter ausserhalb der freien Universität Berlin

von 1969 an

31 Jahre Mitglied des Prüfungsausschusses für Wirtschaftsprüfer bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Betriebe, Berlin

von 1970 an

31 Jahre Steuerberater

von 1971 an

21 Jahre öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für betriebswirtschaftliche Fragen im Kammerbezirk der Industrie- und Handelskammer zu Berlin

von 1972 an

12 Jahre Mitglied des Vorstandsbeirates des internationalen Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft

von 1972 an

14 Jahre stellv. Vorsitzender und von 1980 an Vorsitzender des Preisbeirates gemäß Preisgesetz für den Senat von Berlin

von 1976 an

10 Jahre Mitglied des Vorstandes der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft e.V.

von 1977 an

24 1/2 Jahre Ehrenamtlicher Gutachter des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Berlin

von 1980 an

3 Jahre Vorsitzender der Staatswissenschaftlichen Gesellschaft zu Berlin e.V., gegründet 1883

von 1983 an

3 Jahre Mitglied des Vorstandes des Rotary Clubs Berlin-Nord, 1985/86 als Präsident

von 1986 an

15 Jahre Mitglied des Kuratoriums und der Jury für den Dr. Kausch-Preis an der Universität St. Gallen, Schweiz


   

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